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Schauen wir einmal in den Rückspiegel, wie alles bei mir begann

und werfen wir auch einen Blick in die Zukunft.

Es muss so Ende der 1980er Jahre gewesen sein, als ich nach monatelangem sparen endlich die Megafile 20, besser bekannt unter Atari SH205, kaufen konnte. Eine Festplatte mit 20 MB. Das ist jetzt circa 30 Jahre her. Diese Festplatten haben damals ein Vermögen gekostet.



Zu diesem Zeitpunkt gab es kein Mobilfunk und auch kein Internet. Wenn man sich mit Menschen unterhalten wollte, so nutzte man das Festnetz oder ein Café um die Ecke. Wollte man sich über die Neuigkeiten in der IT-Branche informieren, ging man zum Kiosk und kaufte sich ein Magazin. Hatte man das Bedürfnis eine Programmiersprache zu lernen, so ging man in die Bibliothek oder in eine Bücherei. Verträge wurden ausschließlich mit Tinte auf Papier besiegelt und die Briefmarke war unverzichtbar, sofern man einen Brief transportieren lassen wollte.



Heute - 30 Jahre weiter - staunt man nicht schlecht, wenn man sich anschaut, was es alles für Möglichkeiten gibt. Das Internet hat sich mehrfach selbst reformiert, Anwendungen werden heute vorzugsweise im Web abgebildet, eine Technologie jagt die Nächste. Die Rechenleitungen verdoppeln sich alle 18 Monate, die Datenmengen verdoppeln sich alle 6 Monate. Neue Programmiersprachen, neue Frameworks und Entwicklungsumgebungen entstanden und erneuern sich immer schneller. Heute hat kaum noch jemand ein Handy, Smartphones und Apps sind angesagt und bestimmen in Teilen auch unseren Tagesablauf.



Wir sprechen jetzt auch mit Maschinen & Geräten, lassen uns mittels Smart Home viele Handgriffe abnehmen, Smart Factory ist kein Fremdwort mehr und Industrie 4.0 kommt mit riesen Schritten auf uns alle zu. Wir werden uns dem auch nicht verschließen können, denn die großen Player in der globalisierten Welt treiben das Thema voran. Deutsche Unternehmen können sich der Digitalisierung nicht verschließen, denn es verschwinden sonst die Wettbewerbsvorteile.



Das Internet hat unsere Gesellschaft massiv verändert. Die nächsten 2 Dekaden werden unsere Art zu leben weiter formatieren. Die Autos werden aus den Städten verschwinden und autonome Fahrzeuge als Taxi dienen, welches wir mit unserem Chip bezahlen, den wir am Handgelenk unter der Haut tragen. Nicht nur die sogenannten Things werden mittels Cyber Physicals System (CPS) wissen, wer sie sind und was ihre Aufgabe ist, sondern wir Menschen auch. Wir werden uns über digitale Plattformen mit unseren Maschinen unterhalten, wir werden Maschinen verleihen, austauschen oder über die Plattformen mit neuen Aufgaben anlernen. In Echtzeit. Lastwagen werden in der Lage sein mit jedem gelagerten Frachtstück zu kommunizieren, Lager werden Lastwagen umleiten, wenn keine Kapazitäten mehr vorhanden sind und vieles mehr.



All das bringt eine Menge Veränderung mit sich, unvorstellbare Möglichkeiten, die wir uns heute noch nicht vorstellen können. Aber natürlich hat dieser technologische Fortschritt auch Risiken im Gepäck, die es zu überwinden gilt. Der Mensch muss Schritt für Schritt abgeholt und mitgenommen werden. Wir benötigen ein komplettes neues Verständnis von der Arbeitswelt, die sich ab jetzt rasant verändern wird. Softskills werden wichtiger denn je, denn Unternehmen müssen endlich agil handeln. Dazu müssen wir Menschen umdenken: Weg vom Drang alles vorher festlegen zu wollen, hin zu modularen Organisationsformen und Teams, die eigenverantwortlich Themen umsetzen. Agiles Arbeiten bedeutet mutig und ehrlich zu sein, sonst werden wir scheitern.



Ich denke, dass sich unser Lebensstil verändern wird, die Art zu arbeiten wird einfacher und flexibler. Ohne das wir auf unsere Existenz verzichten müssen. Es werden sich neue Arbeitswelten auftun, die wir jetzt noch gar nicht wirklich verstehen können. Das Lernen wird sich verändern und verbessern, Wissen wird für jeden kostenlos verfügbar sein, denn Wissen der Menschen und Mitarbeiter wird eine neue Wertschöpfungskette für Unternehmen werden.



Ich habe Bock. Bock darauf, die Dinge in dieser neuen Welt mit zu gestalten und voranzutreiben. Ich möchte in den beiden kommenden Dekaden die Dinge anpacken, die Menschen abholen und mitnehmen. Ich möchte dazu beitragen, dass wir die Ängste ablegen und uns auf die neue Zeit einstellen und freuen können.

ICH FREUE MICH ÜBER IHRE NACHRICHT

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